Schulprogramm - Schwerpunkt: Fordern und Fördern
- Schuleingangsphase
- Förderkonzept
- Arbeitsgemeinschaften und Projekte
- Selbständiges Lernen
Schuleingangsphase
Die neue Schuleingangsphase wurde mit Schuljahresbeginn 2005/2006 eingeführt. Sie umfasst den ersten und zweiten Jahrgang einer Grundschule, wobei sie jahrgangsübergreifend oder jahrgangsbezogen durchgeführt werden kann. Beim jahrgangsübergreifenden Modell werden die ersten und zweiten Schuljahre vermischt und zu Lerngruppen in Klassenstärke zusammengefasst, beim jahrgangsbezogenen bleiben die Klassenverbände der ersten und zweiten Schuljahre zusammen.
Die Grundschule Möllenkotten hat sich vorerst für das jahrgangsbezogene Modell entschieden. Deshalb beziehen sich die folgenden Ausführungen auf diese Form.
Anmeldung - Lernstandsdiagnostik und Schulfähigkeitsprofil
Bei der Lernanfängeranmeldung im Oktober werden die Kinder anhand eines selbsterstellten Diagnosebogens hinsichtlich verschiedener Basiskompetenzen (Formen- und Farbenerfassung und -unterscheidung, Mengenverständnis, altersgemäße bildnerische Gestaltungsfähigkeit, Arbeitsverhalten und Aufgabenverständnis, sprachliche Artikulations- und Kommunikationsfähigkeit) erfasst. Kindern mit Förderbedarf werden verschiedene Fördermaßnahmen empfohlen bzw. für den Kurs der Migrantenförderung angemeldet. Kinder, denen Fördermaßnahmen empfohlen wurden oder die noch in einzelnen Bereichen Entwicklungsverzögerungen zeigen, werden zum Schulspiel im Mai eingeladen. Gegenseitiger Austausch mit Kindergärten, Gesundheitsamt, Jugendamt, Frühförderstelle usw. finden vor und während der Einschulungsphase statt. Im Mai findet für die Erziehungsberechtigten der zukünftigen Schulanfänger im Kindergarten ein Elterabend statt, an dem auch Lehrkräfte der Grundschule über die Anfänge des schulischen Lernens informieren.
Die Klassenlehrer des zukünftigen ersten Schuljahrs besuchen die Kindergärten, nehmen Kontakt zu den Erzieherinnen auf und hospitieren in den Gruppen der Schulneulinge.
Der Schulanfängerelternabend in der Grundschule geht dann noch mal explizit auf verschiedene Situationen und die Organisation des Schulanfangs ein. Die "Noch-Kindergartenkinder" machen im Frühsommer einen Besuch in der Schule und werden in schulische Angebote einbezogen.
Erste Schulwochen
Ermittlung der Lernausgangslage:
Es findet in den ersten Wochen eine umfangreiche Lernstandsdiagnose anhand gemeinsam entwickelter Beobachtungsbögen statt. Darauf aufbauend werden individuelle Förderziele formuliert und Förderpläne entwickelt.
Fördermaßnahmen:
Die Schüler werden einerseits in Gruppen, die nach Themen und Förderzielen geordnet sind, gefördert. Gegebenenfalls werden einzelne Kinder individuell betreut. Darüber hinaus bestehen Fördermöglichkeiten im Rahmen innerer Differenzierung, z. B. mithilfe von Tages- und Wochenplänen, Lernwerkstätten, Lernen an Stationen und in Lernecken.Aufgrund der Integration des Schulkindergartens findet Basisförderung in verschiedenen Kleingruppen statt. Der Kernunterricht erfolgt im Klassenverband für alle Kinder. Sie arbeiten nach individuell ausgearbeiteten Förderplänen weiter, alle sechs bis acht Wochen werden die Förderziele überprüft. Die ehemalige Schulkindergartenleiterin arbeitet in allen Klassen des ersten und zweiten Schuljahres mit und leitet Fördergruppen.
Flexible Verweildauer
Die Schuleingangsphase kann je nach Fähigkeiten und Leistungen des Kindes in einem bis drei Jahren durchlaufen werden. Im Regelfall dauert sie zwei Jahre. Sollte das Kind ein drittes Jahr benötigen, so wird dieses nicht in die Pflichtschulzeit eingerechnet, es taucht also in der Schullaufbahn nicht auf.
Förderkonzept
Schülerinnen und Schüler kommen mit sehr unterschiedlichen Startbedingungen in die Schule. Deshalb muss die individuelle Förderung als Voraussetzung für Bildungserfolg alltägliche Praxis in der Schule sein. Abgesicherte Diagnose und gezielte Förderung ermöglichen es jedem Kind sich gemäß seinen Anlagen und Begabungen schulisch gut entwickeln zu können und selbstbewusst und persönlichkeitsstark mit den eigenen Ressourcen umzugehen. Individuelle Förderung muss somit Angebote bereitstellen, die für Leistungsschwächere unterstützend und angleichend wirken, aber genauso solche, die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern möglichst viele Anregungen und Herausforderungen bieten. Grundsätze, Organisationsformen und Möglichkeiten der individuellen Förderung an unserer Schule wurden bereits im „Schwerpunkt Unterricht“ dargestellt. In diesem Förderkonzept wollen wir verdeutlichen, welche inhaltlichen Schwerpunkte wir für unsere Schülerinnen und Schüler für „förderwichtig“ erachten, damit sie den jeweiligen Kompetenzerwartungen gerecht werden können.
Förderung von Lese- und Sprachkompetenzen
Ziel der Förderung ist es, die Bildungssprache zu vermitteln. So werden die Lernbedürfnisse der Kinder, deren Familiensprache nicht Deutsch ist und die Lernbedürfnisse der Kinder mit der Muttersprache Deutsch gleichermaßen berücksichtigt. Sprachkompetenzen werden in einem integrativen Deutschunterricht gefördert.Die Bereiche Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen und Sprache und Sprachgebrauch untersuchen wirken integrativ zusammen. Sprachkompetenzen werden aber nicht nur im Deutschunterricht sondern in allen Fächern gefördert, denn fachliches und sprachliches Lernen bilden an unserer Schule eine Einheit. Die Methoden des generativen Sprechens und Schreibens werden regelmäßig im Unterricht eingesetzt. Methoden zur Unterstützung des Textverständnisses, Texterschließungsstrategien und Methoden der Testentlastung sind wichtige Bestandteile der Leseförderung. Durch das Programm Antolin stecken wir den Rahmen für eine individuelle und selbstgesteuerte Leseförderung. Unsere Schülerbücherei soll Kinder zum Lesen locken. Die Lesepaten fördern Kinder in einer Einzelbetreuung. Damit die Kinder unserer Schule Sicherheit in der Rechtschreibung erlangen, fördern wir die Kompetenzen, Texte richtig abzuschreiben und die Arbeit mit dem Wörterbuch. In unseren LRS-Fördergruppen werden Kindern, die besondere Schwierigkeiten beim Lesen und Schreibenlernen haben, gezielt Hilfen angeboten. Kinder zu befähigen, Texte zu überarbeiten, und zwar rechtschriftlich als auch inhaltlich, ist ein wichtiger Baustein unseres Unterrichts. In den AGs Computer und Internet können Schülerinnen und Schüler vernünftigen Medieneinsatz kennen lernen.
Förderung mathematischer Kompetenzen
Mathematische Kompetenzen sind bei unseren Schülerinnen und Schülern oft sehr unterschiedlich ausgeprägt entsprechend ihrer Begabungen und besonders auch ihrer vorschulischen Erfahrungen. Individuelle Hilfen bzw. Zusatzmaterial erhält jedes Kind im Unterricht und darüber hinaus in einem Förderunterricht, der je nach Möglichkeit klassen- oder auch jahrgangsübergreifend angeboten wird und für kleine Gruppen von Kindern unterschiedlicher Kompetenzstufen die entsprechende Förderung anbieten kann. Neben dem Üben und Festigen mathematischer Grundfertigkeiten in den verschiedenen Rechenverfahren werden das Blitzrechnen, das Erkunden unterschiedlicher Rechenwege und das Anwenden in Sachsituationen trainiert. Räumliches Vorstellungsvermögen sowie logisches Denken können einige Kinder zusätzlich in der AG „Knobeln“ optimieren. Die Förderung im Fach Mathematik ist immer auch mit Sprachförderung verknüpft. Die Schüler lernen Aufgabenstellungen zu verstehen, ihre Lösungswege zu erklären, Ergebnisse zu diskutieren und Argumente auszutauschen. Wir greifen dabei auf einen mathematischen Wortschatz bzw. Satzmuster zurück, die für dieses Fach erarbeitet wurden. Die immer wieder verwendeten Begriffe und Satzmuster prägen sich jedem Kind ein und geben ihm Sicherheit beim Verbalisieren seiner gedanklichen Konstrukte. Fächerübergreifend werden mathematische Kompetenzen gefördert und geschult z.B. im Sachunterricht bei vielen Themen, aber auch in der AG Kochen, wo gewogen, abgemessen und berechnet wird. So sollten Alltagssituationen für mathematische Anwendungen wo möglich immer genutzt werden, damit für Kinder die Notwendigkeit dieses Lernens einsichtig wird (non scholae sed vitae discimus).
Förderung sozialer Kompetenzen
Um allen am Schulleben beteiligten Kindern, Lehrkräften, Erziehern, Eltern, u.a. einen festen und klaren Rahmen für ein gut funktionierendes Miteinander zu geben, haben wir unser Erziehungskonzept entwickelt. Es enthält Regeln, die für alle verbindlich sind, und ahndet Verstöße nach klaren Vorgaben. Diese gut durchschaubare Struktur gibt vor allem Kindern Sicherheit und Verlässlichkeit als Grundlage für den Umgang miteinander.
Um bei den Kindern Verhaltensmuster zu entwickeln, die einen friedlichen Umgang miteinander fördern, haben wir das Präventionsprogramm „Faustlos“ seit dem Schuljahr 2008/09 an unserer Schule etabliert. Jedes Schulkind soll während seiner Grundschulzeit für die Dauer von mindestes zwei Schuljahren daran teilnehmen können. Die Kinder lernen Gefühle bei sich selbst und anderen richtig zu erkennen, zu überlegen, was man bei Streit tun kann und wie sie mit Ärger und Wut richtig umgehen können, ohne anderen oder sich selbst zu schaden. Für Probleme, wie sie immer wieder im Schulalltag auftreten, werden Lösungen gesucht, die dann im Rollenspiel ausprobiert werden.
Unter dem Motto „Mut tut gut“ gibt es in jeder Jahrgangsstufe Angebote, die die Persönlichkeitsstärkung unserer Schülerinnen und Schüler fördern wollen, ebenso jährlich einmal im Jahr einen Abenteuerparcours in der Turnhalle, der jedes Kind vor die Entscheidung stellt: Was traue ich mir zu? Wo ziehe ich meine Grenzen? In unregelmäßigen Abständen finden Projekttage oder auch eine Projektwoche zu dem Motto statt mit der Unterstützung außerschulischer Partner und dem Kinderschutzbund.
Seit dem Februar 2009 gibt es an unserer Schule das Angebot „Kindersprechstunde“, das schon sehr bald gut von den Kindern angenommen wurde. Wöchentlich steht eine Sozial- und Familienpädagogin für die kleinen und großen Sorgen der Kinder als neutrale Ansprechpartnerin zur Verfügung. Vertrauensvolle Beratung und Verschwiegenheit sind zugesichert, aber auch das Angebot mit Außenstehenden zu kooperieren, wenn das betroffene Kind es wünscht oder erlaubt. Durch dieses niederschwellige Angebot im Lebensraum Schule lernen Kinder früh Hilfe in Anspruch zu nehmen um ihr Leben besser meistern zu können.
Auf einfache, täglich angewandte soziale Verhaltensweisen wie morgendliches Grüßen, anklopfen, sich entschuldigen, nicht unterbrechen, u.s.w. werden von allen Lehrkräften besonders geachtet und für bestimmte Kinder, die damit wenig Vorerfahrung haben, von unserer Sonderpädagogin in Einzelzuwendungen trainiert. Höfliches Benehmen ist uns wichtig!
Die Anbahnung sozialer Kompetenzen wie Toleranz üben gegenüber Andersartigem, Verständigungsbereitschaft schaffen, Akzeptanz der Gleichwertigkeit der Kulturen haben an unserer Schule einen besonders hohen Stellenwert. Zur Förderung angemessener Verhaltensweisen haben wir uns in den einzelnen Jahrgangsstufen Maßnahmen wie im Schulprogrammpunkt „Interkulturelles Lehren und Lernen“ beschrieben vorgenommen.
Förderung methodischer Kompetenzen
Im Rahmen des „selbständigen Lernens“ wurden an unserer Schule verschiedene Trainingsspiralen entwickelt, erprobt und evaluiert. Die bereits ausgearbeiteten und ausgeführten Trainingsspiralen sind archiviert und stehen allen Lehrkräften zur Verfügung. Sie haben verbindlichen Charakter.
Allgemein rechtliche und schulinterne Grundsätze zum Thema „Hausaufgaben“ sind in unserem Hausaufgabenkonzept festgeschrieben. Darin ist genannt, welche Verantwortlichkeiten jeweils bei den Lehrkräften, Schülern und Eltern liegen. Es macht den Kindern klar, welche Erwartungen an sie gestellt werden und was zu ihren Pflichten gehört. Sie werden befähigt, selbständig und eigenverantwortlich damit umzugehen.
Die Formen des offenen Unterrichts bieten ebenso wie der Fachunterricht immer wieder Gelegenheit, methodische Kompetenzen zu erwerben und zu erproben. Neben fachspezifischen Methoden lernen die Kinder viele Methoden kennen, die ihnen in allen Fächern nützlich sind.
Arbeitsgemeinschaften und Projekte
Jedes Kind kann etwas! In einer Arbeitsgemeinschaft kann jedes Kind seine Fähigkeiten zeigen und weiter entwickeln. Ziel ist es Interesse zu wecken, Talente zu erkennen und zu fördern und zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung anzuleiten.
Unsere Schule ist traditionell musisch ausgerichtet. Auch auf diese Weise werden wir unserem Verständnis von individueller Förderung und dem Anspruch auf eine pädagogisch kreative Schule gerecht. Zur musischen Erziehung gehören die Lernbereiche Musik und Tanz, Darstellendes Spiel, Bildnerisches Gestalten (Kunst) und Literatur. Da entsprechende Ausstattungen und Fähigkeiten der Lehrerschaft vorhanden sind, entschied sich das Kollegium für diesen Schwerpunkt. Seit langem haben wir turnusmäßige musikalische Aufführungen (Weihnachtsmusical), Konzerte des Schulorchesters, Tanzdarbietungen, wechselnde Kunstausstellungen (Treppenhaus, Foyer), Instrumentalunterricht (JeKI) und einen jahrgangsgemischten Chor.
Regelmäßig veranstalten wir Foren, an denen die Gruppen mit verschiedenen Beiträgen teilnehmen können (Gestaltung des Advent, Begrüßen des Frühlings, Halbjahresbonbon, Einschulungsfeier, Verabschiedung der Viertklässler…).
Die Kinder entwickeln ihre musische Kreativität, begleitet durch Erlernen der entsprechenden Techniken. Angebote an Arbeitsgemeinschaften in diesem Bereich in den letzten Schuljahren:
-AG Chor - AG Theater/Musical - AG Tanz – AG MuKuThe – AG Kunst/Kulisse – AG Ensemble Kunterbunt (Schulorchester) – Teilnahme am Programm „Kultur und Schule“
Einen wichtigen Stellenwert an unserer Schule nimmt in den letzten Jahren auch der Bereich Sport ein. Wie in unserem Konzept zur Gesundheitserziehung und -förderung beschrieben, haben wir uns um ein umfangreiches zusätzliches Angebot an sportlichen Aktivitäten bemüht, das unseren Schülerinnen und Schülern in Pausen, im Anschluss an den verpflichtenden Unterricht und auch im Nachmittagsbereich zur Verfügung steht.
Damit verbunden sind das Ablegen von Leistungsnachweisen (Schwimmabzeichen, Urkunden der Bundesjugendspiele, Sportabzeichen) sowie die Teilnahme an Turnieren der Grundschulen im Fußball, Basketball, Handball, das Veranstalten von Sponsorenläufen, Klettertagen und verschiedener Angebote zum Training der Geschicklichkeit. In diesem Bereich werden wir von zahlreichen außerschulischen Partnern unterstützt. Angebote an Arbeitsgemeinschaften in diesem Bereich in den letzten Schuljahren:
AG Fußball – AG Handball – AG Basketball – AG Spiel und Sport – AG Abenteuerturnen – AG Reiten (OGS) – AG Schwimmen (OGS) – AG Tanzen – AG Sport XL
Weitere Angebote an Arbeitsgemeinschaften aus verschiedenen Bereichen orientieren sich an der Lebenswirklichkeit der Kinder und bieten Unterstützung zur Alltagsbewältigung an. Angebote an Arbeitsgemeinschaften in verschiedenen Bereichen in den letzten Schuljahren:
AG Computer – AG Internet – Ag Kochen – AG Zaubern – Ag Knobeln – AG Garten – AG Zeitung – AG Experimentieren – Teilnahme am Programm „Faustlos“ in den 2. und 3. Schuljahren.
In den thematisch gebundenen Projektwochen alle zwei Jahre werden jahrgangsübergreifend die unterschiedlichsten Aspekte eines Themas erarbeitet und vorgestellt. Themen der letzten Jahre:
„Starke Kinder“, „Rund ums Buch“, „Früher – heute“, „Zirkus“ „Mut tut gut“, …
Selbstständiges Lernen
Im Schuljahr 2007/08 haben wir im Rahmen von Schulentwicklung den Arbeitsbereich „Selbständiges Lernen“ festgelegt und damit angefangen, regelmäßig in allen Schuljahren „Trainingsspiralen“ (nach Klippert) durchzuführen.
Die zu trainierenden Inhalte sind wichtige Bausteine für den Aufbau von Lernkompetenz, für die alle Schüler Lernstrategien und eine angemessene Kommunikations- und Kooperationskultur benötigen. So kann ein positives Lernklima entstehen, in dem Lernmotivation und Lernerfolg wachsen, denn: „ Je aktiver und eigenverantwortlicher ein Schüler sein individuelles Lernen mit gestalten kann, desto nachhaltiger ist sein Lernen.“
Die verschiedenen Trainingsspiralen werden von Lehrerteams (meistens Jahrgangsteams) ausgearbeitet, im Plenum vorgestellt und eventuell bearbeitet, an festgelegten Tagen durchgeführt, evaluiert und gesammelt. So entsteht ein Fundus, auf den immer wieder zurückgegriffen werden kann. Für Lehrkräfte bedeutet die zunehmende Lernkompetenz auf Schülerseite eine spürbare Entlastung im Unterricht, hinzu kommen Sicherheit und Verbindlichkeit durch Teamarbeit und gemeinsame Absprachen bzw. Implementierung im Schulprogramm.
Bereits ausgearbeitete und durchgeführte Trainingsspiralen
aus dem Bereich „Lern- und Arbeitstechniken“ :
-Arbeitsplatz in Ordnung halten
-Hausaufgaben aufschreiben
-Arbeit mit der Lernkartei
-Unterstreichen mit dem Lineal Heftseite gestalten
-Wichtiges markieren
-Plakate gestalten
-Wochenplanarbeit
-Schneiden und Kleben
-Mindmap erstellen
-Diktate berichtigen
-Arbeitsmaterial sinnvoll nutzen
-auswendig lernen
aus dem Bereich „ Kommunikationskompetenz“:
-Gehörtes laut und deutlich wiedergeben
-Aktives Zuhören
-einen Vortrag halten
aus dem Bereich „ Kooperationskompetenz“:
-Mit einem Partner arbeiten
-In einer Gruppe arbeiten
Das systematische Training findet konsequent in allen Fächern Anwendung und führt auf diese Weise zu einem schuleigenen Lernkompetenzcurriculum.
Vorherige Seite: Schulprogramm - Schwerpunkt: Unterricht
Nächste Seite: Schulprogramm - Schwerpunkt: Soziales Miteinander
