Zu Fuß zur Schule - Wir machen mit
Mit dem Projekt „Zu Fuß zur Schule“ wollen wir einen weiteren Baustein im Rahmen der Gesundheitserziehung an unserer Schule aufstellen.Jeden Morgen und Mittag sehen wir eine (zu große) Anzahl von Kindern, die unmittelbar vor der Schule aus dem Auto aussteigen bzw. mittags nach dem Unterricht wieder einsteigen. Oftmals beklagen wir uns als Lehrkräfte darüber, dass Schülerinnen und Schüler in der ersten Stunde müde wirken und immer wieder gähnen müssen, dass sie sich nur schlecht konzentrieren können und eine ganze Weile brauchen, bis sie so richtig wach scheinen. Die Bewegung an frischer Luft und der Austausch und das Zusammensein mit anderen Kindern morgens fördert das Konzentrationsvermögen auf den anschließenden Unterricht und wirkt ebenso entspannend und ausgleichend auf dem Nachhauseweg - das ist eine vielmals untersuchte wissenschaftliche Erkenntnis.
Im Juni 2010 haben wir schulintern eine Befragung zum Schulweg bei unseren Schülerinnen und Schülern und auch bei ihren Eltern durchgeführt. Eine Übersicht über die Ergebnisse kann man hier als PDF-Dokument sehen.
Zusammenfassung Kinderabfrage:
Viele Kinder kommen zu Fuß zur Schule, besonders, wenn sie einen kurzen oder mittellangen ( unter einem Kilometer) Schulweg haben. Aber auch Kinder mit einem weiteren Schulweg gehen zum Teil zu Fuß. Je kürzer der Schulweg ist, desto häufiger gehen Kinder mit anderen zusammen zur Schule, generell wird das Zusammengehen mit anderen bevorzugt. Gut die Hälfte der befragten Kinder möchten am liebsten zu Fuß zur Schule gehen, ca. ein Fünftel bevorzugt das Auto, einige würden gerne mit dem Fahrrad fahren oder auch mit dem Bus.
Zusammenfassung Elterabfrage:
Was den Schulweg ihres Kindes betrifft, zählt für viele Eltern vor allem Sicherheit. Besonders, wenn der Schulweg als weiter ( 1 bis 2 Kilometer) empfunden wird, bringen Eltern ihr Kind lieber mit dem Auto. Die Begleitung durch einen Erwachsenen wäre für einige Eltern ein Grund, ihr Kind zu Fuß gehen zu lassen, anstatt es zu fahren. Bei Regenwetter zu Fuß zu gehen, will eine gewisse Anzahl von Eltern ihren Kindern nicht zumuten.
Die Bewegung an frischer Luft und die Möglichkeit sozialer Kontakte auf dem Schulweg spielt für die Eltern nur eine untergeordnete Rolle.
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